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Archäologische Fundstelle aus Altsteinzeit wird geschützt

Im weiten Umkreis um Münzenberg bis in die Gemarkungen von Gambach, Trais, Rockenberg und teilweise darüber hinaus zieht sich eine Fundstelle, die sich vor allem durch die Entdeckung zahlreicher Steinwerkzeuge aus der frühen Menschheitsgeschichte auszeichnet.

Anhand ihrer Einbettung in geologische Schichten lassen sich die ältesten Stücke auf ein Alter von mindestens 500 000 Jahre datieren. Damit gehören die Münzenberger Fundstücke zu den ältesten Nachweisen des Menschen in Hessen.

Jetzt wurde diese herausragende archäologische Fundstätte als Kulturgut gemäß der Haager Konvention geschützt. Landrat Joachim Arnold hat eine entsprechende Hinweistafel dieser Tage zusammen mit Bürgermeister Zeiß und Vertretern des Magistrats, des Vereins Freundeskreis Burg & Stadt Münzenberg sowie Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal und der Bezirksarchäologin Dr. Sabine Schade-Lindig vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen an der Burg in Münzenberg angebracht. Eine Infotafel wird künftig auf die Bedeutung des steinzeitlichen Fundplatzes hinweisen.

»Das Ausmaß und die Häufung der Fundstellen weist auf eine sehr enge Besiedlung im Bereich um Münzenberg schon zu dieser Zeitepoche hin«, sagte Bürgermeister Zeiß. »Für uns ist es eine Verpflichtung, diese wichtigen Kulturgüter auch für die Zukunft zu schützen und zu erhalten. Das internationale Schutzzeichen soll als ein äußeres Zeichen hierfür aufgestellt werden.

Arnold ergänzte: »Die Erhaltung historischen Kulturguts unserer Wetterauer Heimat ist eine immer währende Aufgabe sei, die wir auch in Zeiten knapper Kassen nicht vernachlässigen dürfen.« (Foto: pdw)

Quelle: Wetterauer Zeitung

 

 

 

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