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Neues aus dem Rathaus

Sanierungsarbeiten an Großen Stromleitungen

Die Stadt Münzenberg informiert, dass die Firma Tennet aus Bayreuth Sanierungsmaßnahmen im Stt. Gambach an den 380/110-kV-Leitungen in der Zeit von Ende April bis Ende September 2018 durchführen wird.

Zur Abstimmung der Zufahrtswege und Arbeitsflächen sowie ggf. erforderlicher Sicherungsmaßnahmen werden sich die Montagefachfirmen mit dem jeweiligen Grundstückeigentümer in Verbindung setzen.

 

Nachbarschaftshilfe kommt in Fahrt!

Die von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer initiierte Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ fand schon in den ersten Wochen regen Anklang.
Wie die ehrenamtlichen Mitinitiatoren auf dem Treffen am 20. Februar in der Stadtverwaltung feststellen konnten, seit dem 6. Februar nutzten bereits 18 Personen die angebotenen Fahrdienste mit dem „City-Mobil“.
Geboten werden zur Zeit 2 x wöchentliche Fahrten, bei denen man sich zu Hause oder an vereinbarten Treffpunkten abholen und nach Gambach, beispielsweise zum Parkplatz am Sportplatz oder zentral zum Bürgerplatz fahren lassen kann. Von dort sind entweder die Einkaufsmärkte oder Banken und Apotheke leicht zu erreichen.
Die Fahrten mit dem „City-Mobil“ finden immer dienstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Pro Fahrt wird von den Mitfahrenden eine Kostenbeteiligung von je 1 € erbeten.
Diskutiert wurden Erweiterungen des Projekts, wie zum Beispiel individuelle Fahrten etwa zu Facharztbesuchen oder auch tatkräftige Unterstützung beim Einkaufen. Solche zusätzlichen Servicedienste sind durchaus bald denkbar, so das Fazit der engagierten Teilnehmer. Nicht nur im Sinne des Ministerpräsidenten Bouvier, der gerade in der letzten Woche Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Wohnraums forderte, soll diese Münzenberger Initiative dienen, man wolle dadurch auch, wie eine Teilnehmerin sagte: „den älteren Mitbürgern, die Ihren Anteil zum Wohl der Gemeinschaft schon in der Vergangenheit beigetragen haben, etwas zurückgeben und ihnen damit auch Respekt zollen“.
Wer sich zu einer Fahrt anmelden möchte, kann dies telefonisch unter der neuen Telefon-Nummer 06033-9603-21 tun. Der Bürodienst der Nachbarschaftshilfe ist regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Weitere ehrenamtliche Helfer sind jederzeit herzlich willkommen und können sich in der Stadtverwaltung bei Frau Bauer oder allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern melden (06033-9603-0).

(Foto v. links oben: Manfred Tschertner, Dr. Isabell Tammer, Dieter Pienitz, Karl Heinz Alles, Manfred Gensicken, Kristine Tschertner, Winfried Muziol, Katharina Schwalb, Silke Esposito und Susanne Pabst) 

Martinimarkt 2018

Am Donnerstag, den 08.11.2018 findet wieder der traditionelle Martinimarkt im Stadtteil Münzenberg statt. Zahlreiche Standbetreiber haben sich bereits angemeldet und werden Ihre Waren während des bunten Markttreibens rund um den Marktplatz den Besuchern anbieten.

Darüber hinaus möchten wir aber auch den Gewerbetreibenden und Vereinen der Stadt Münzenberg die Möglichkeit bieten, sich zu präsentieren und ihre Waren auf dem Martinimarkt vorzustellen. Interessierte können sich gerne bei Frau Sames unter 06033-960328 oder per Email buergerbuero1@muenzenberg.de melden.

Nähere Informationen zur Teilnahme am Martinimarkt finden Sie HIER.
 

Die Bürgerstube hat wieder neue Pächter

Nach zweimonatigem Leerstand hat das Bürgerhaus in Gambach ab dem 01. März wieder neue Pächter.
Am Donnerstag hat Familie Elmas aus Lollar, im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer,
Herrn Oberamtsrat Manfred Müller und der Verwaltungsangestellten Stefanie Peter
den Pachtvertrag für das Bürgerhaus in Gambach unterschrieben.
Die neuen Pächter werden im März mediterrane und deutsche Küche anbieten.
Der Magistrat freut sich, mit Familie Elmas erfahrene Pächter gefunden zu haben.
Immerhin schaut die Familie auf viele Jahre Erfahrung in der Führung des Bürgerhauses
in Rodheim-Bieber zurück. Das genaue Eröffnungsdatum steht derzeit noch nicht fest.
Hierzu werden wir aber rechtzeitig an gleicher Stelle informieren.

Das Bürgerhaus Gambach wurde aus energetischen und wirtschaftlichen Gründen vom 01. Januar bis Ende Februar 2018 für alle Nutzer geschlossen. Mit dem unterschriebenen Pachtvertrag kehrt jetzt das Leben aber wieder zurück. Die Kegelbahnen werden ab 01. März wieder in Betrieb genommen und die Gesangvereine können ihre Proben wieder in den Sälen abhalten. Sollten Bürger Interesse haben, regelmäßig im Bürgerhaus Gambach zu kegeln, können sie sich in der Stadtverwaltung bei Frau Peter melden. Es sind noch Bahnen frei.

Die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer freut sich, dass das Bürgerhaus in Gambach wieder der zentrale Treffpunkt wird der er schon immer war.

Im Namen des Magistrats bedankt sie sich außerdem bei allen Betroffenen für das entgegengebrachte Verständnis, während der zweimonatigen Schließung, in andere Räume auszuweichen.

 

City Mobil zum ersten Mal auf Tour

Am Dienstag, dem 6. Februar 2018 war das City-Mobil der Nachbarschaftshilfe "Bürger-helfen-Bürgern" der Stadt Münzenberg zum ersten Mal im Einsatz. Als erste Bürgerin aus der Stadt Münzenberg, die den Fahrdienst in Anspruch nahm, durfte die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer Else Müller begrüßen. Sie stand pünktlich um 10.00 Uhr zur Abholung für die Einkaufsfahrt bereit. Ein weiterer Fahrgast, der bereits 93-jährige Erhard Wetz, ebenfalls aus dem Stadtteil Münzenberg, wurde bis zum Bürgerplatz gebracht. Der diensthabende Fahrer Karl-Heinz Alles brachte beide nach Erledigung ihrer jeweiligen Besorgungen wieder wohlbehalten zurück nach Münzenberg.

Der nächste Bürodienst findet am morgigen Freitag, dem 09.02.2018 in der Stadtverwaltung Münzenberg im Stadtteil Gambach statt. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr ist wieder ein ehrenamtlicher Helfer telefonisch unter der Nummer 06033-9603-21 erreichbar, um Anrufe bezüglich einer Fahrt mit dem City-Mobil entgegen zu nehmen und zu koordinieren. Der Bürodienst ist ab sofort regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr unter der oben genannten Nummer erreichbar. Es besteht dann die Möglichkeit, sich für eine Fahrt anzumelden. Die Fahrten mit dem City-Mobil finden immer dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz, von wo aus die Banken, Apotheke und auch die Stadtverwaltung erreichbar sind. Bürgermeisterin Tammer betont, dass der Fahrdienst natürlich allen Münzenberger Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht, die einen Fahrdienst innerhalb der Stadt Münzenberg benötigen. Natürlich gilt dies auch beispielsweise für Hilfesuchende aus dem Stielfeld oder anderen Teilen der gesamten Stadt Münzenberg, die ohne fremde Hilfe nicht zum Einkaufen, zur Apotheke oder zur Bank kommen können. Die Fahrtteilnehmer werden am oder in der Nähe ihres Wohnortes abgeholt. Nähere Einzelheiten können dann bei der telefonischen Kontaktaufnahme mit den ehrenamtlichen Helfern besprochen werden.

Winter für Gehölzpflege nutzen

Der 1. Oktober eines Jahres bis zum 28. Februar des Folgejahres ist der Zeitraum für Gehölzpflegemaßnahmen. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Wetteraukreises hin. Denn nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen „Bäume und Gehölze außerhalb gärtnerisch genutzter Flächen und außerhalb des Waldes“ ab 1. März nicht mehr abgeschnitten werden.

Des Weiteren wird um folgendes fachkundiges Vorgehen gebeten: Zwar ist das so genannte Auf-den-Stock setzen von Hecken und Ufergehölzen eine übliche Pflegemaßnahme. Zur Gesunderhaltung von Erlen an Bachufern und für die Sicherung dichter Hecken ist von Zeit zu Zeit eine derartige Verjüngung erforderlich. Jedoch sollte dies immer nur abschnittsweise durchgeführt werden. Die Behörde rät zu 50 m langen Abschnitten, insgesamt sollte maximal ein Drittel des jeweiligen Bestands bearbeitet werden. So verteilt man die Pflegemaßnahmen auf mehrere Jahre. Das gibt bereits bearbeiteten Abschnitten die Möglichkeit, wieder auszuschlagen und nachzuwachsen. Unabhängig davon können darüber hinaus wenn nötig Lichtraumprofile geschnitten oder tief über Wege und landwirtschaftliche Flächen hängende Äste abgesägt werden.

Schnittgut sollte ebenfalls bis Ende Februar beseitigt werden, beispielsweise damit in den aufgeschichteten Reisighaufen keine Vögel nisten. Sofern das Schnittgut nicht verwertet oder abgefahren werde, könne es vor Ort verbrannt werden. Einzelheiten dazu regeln die jeweiligen Satzungen der Städte und Gemeinden, wo die Nutzfeuer auch angemeldet werden müssen. Aber auch hier gilt die Rücksichtnahme auf die Natur: Schnittgut darf nicht auf Standorten mit botanischen Besonderheiten gelagert oder verbrannt werden. Auch dürfen Reisighaufen, die schon länger lagern, nicht einfach verbrannt werden, da darin Tiere überwintern könnten. Ein Sicherheitsabstand von Nutzfeuern zu Wald, Baumbeständen und Gebäuden ist ebenso selbstverständlich.

Bürgerversammlung zum Steinweg

Zur Verbesserung der Verkehrssituation im Steinweg, Stadtteil Münzenberg, wurde das Parken in dieser Straße im August vergangenen Jahres durch Parkflächenmarkierungen neu geregelt. In einer Bürgerversammlung am Montag, dem 22. Januar, wurde nun den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, diese neue Regelung zu diskutieren.

In der Vergangenheit hatten größere Fahrzeuge Probleme, den Steinweg zu passieren. Insbesondere waren hier Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge im Fokus, da für sie ein Passieren im Notfall unabdingbar ist. Verkehrsregulierende Maßnahmen waren daher dringend erforderlich. Bei den in der Folge eingezeichneten Parkflächenmarkierungen handelte es sich um eine reversible Probemarkierung, deren Auswirkungen nun, nach einer Testphase von ca. 5 Monaten, auf dem Prüfstand stehen.

Ca. 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten den Weg in das Münzenberger Rathaus gefunden, so dass der Raum bis auf wenige Plätze voll besetzt war.

In einer in die Thematik einführenden Power-Point-Präsentation von Berit Heller, Mitarbeiterin der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Münzenberg, wurde dargestellt, dass jetzt 22 Parkplätze + ein Behindertenparkplatz, alle straßenverkehrsordnungskonform, entstanden waren. Im Gegensatz dazu gab es vorher ca. 27 Parkplätze, die großenteils nicht legal bis in den Kreuzungsbereich hineingeragt hatten. Im Anschluss daran wurde unter der Leitung von Stadtverordnetenvorsteher Manfred Tschertner das Für und Wider der aktuellen Situation diskutiert. Dabei kristallisierte sich rasch heraus, dass die gegenwärtigen Markierungen insbesondere Kindern keinen Schutz vor dem Autoverkehr bieten. Das, so betonte Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer, sei auch bereits bei internen Besprechungen negativ aufgefallen und bedürfe auf jeden Fall einer Überarbeitung. Die aktuellen Markierungen wurden zur Verkehrsberuhigung auf der rechten und linken Seite der Straße angebracht, ließen aber seitlich keinen Platz, um zwischen Auto und Hauswand durchgehen zu können.

Vorschläge aus dem Publikum, den Steinweg in eine Spielstraße oder reine Anliegerstraße zu verwandeln, scheitern an der Tatsache, dass es sich bei dem Steinweg um eine innerörtliche Durchgangsstraße handelt, die auch bei der Straßenerneuerung vor wenigen Jahren mit entsprechend niedrigeren Beiträgen von den Anwohnern finanziert werden musste.

Eine vorgeschlagene Einbahnstraßen-Regelung komme gleichfalls nicht in Frage. Hierdurch sei eine Geschwindigkeitserhöhung in der Folge zu befürchten, weil durchfahrende Fahrzeuge nicht mehr mit entgegenkommenden Autos rechnen müssten. Die Anregung einer Zuhörerin, die Autos der Anlieger doch in die zugehörigen Höfe zu fahren, damit die Parksituation entspannter werde, wurde von vielen Anwesenden mit Beifall quittiert.

Positiv registriert wurde die Tatsache, dass das Durchfahren durch den Steinweg nun leichter fällt, da ausreichend Ausweichbuchten zwischen den Parkplätzen vorhanden seien und – sofern nach der neuen Regelung geparkt wird – die Zufahrt zu den Höfen gewährleistet ist.

Am Ende des Abends dankte Manfred Tschertner den Anwesenden für die bewegte Diskussion und die vielen Anregungen. „Keine Regelung ist keine Lösung“, so fasste Dr. Isabell Tammer das Resümee des Abends zusammen und kündigte eine erneute Überarbeitung des Plans an, die auch zwischenzeitlich bereits umgesetzt wurde. Sobald wie möglich sollen dann im Steinweg Verkehrsmessungen durchgeführt werden, um durch diese Erhebung weitere Rückschlüsse auf die tatsächlichen Auswirkungen ziehen zu können. Für Fragen oder weitere Anregungen stehen die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Münzenberg, Berit Heller und Janek Eckert, zur Verfügung (Tel.: 06033-9603-0).

 

Luc Fabian Dingerdißen erhält Sportehrenpreis der Stadt Münzenberg

Der 18jährige Luc Fabian Dingerdißen hat für seine Leistungen als Schütze am vergangenen Mittwoch, von der Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer, den Sportehrenpreis der Stadt Münzenberg, überreicht bekommen.

Der gebürtige Münzenberger ist Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Schützenbundes und des Sportschützen Teams Wetterau-Friedberg.

2017 wurde er Europameister bei der Europameisterschaft in Baku in der Disziplin „Kleinkalibergewehr – 60 Schuss in liegend“. Dies konnte er noch toppen, indem er 2017 mit 5 Medaillen einer der erfolgreichsten Schützen bei den Deutschen Meisterschaften in München wurde. Er brachte Gold, Silber und Bronze mit in die Wetterau. Darüber hinaus hat er in 2017 an der Junioren-Weltmeisterschaft teilgenommen und ist 28ster von 72 Teilnehmern geworden.

Bereits 2016 hat er mit zwei Vize Titeln bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich abgeschnitten.

Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am 31. Januar 2018 erhielt Luc Fabian Dingerdißen nun eine Urkunde und den damit verbundenen Geldbetrag von 250,00 Euro.
 

Nachbarschaftshilfe-Büro und City-Mobil zum ersten Mal aktiv

Am kommenden Freitag, dem 2. Februar 2018 findet zum ersten Mal der Bürodienst der Nachbarschaftshilfe „Bürger-helfen-Bürgern“ der Stadt Münzenberg statt. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr wird in der Stadtverwaltung Münzenberg im Stadtteil Gambach ein ehrenamtlicher Helfer telefonisch unter der Nummer 06033-9603-21 erreichbar sein, um Anrufe bezüglich einer Fahrt mit dem City-Mobil entgegen zu nehmen und zu koordinieren. Das City-Mobil steht dann am Dienstag, dem 6. Februar 2018 zum ersten Mal für die Einkaufsfahrt bereit.

Der Bürodienst ist ab sofort regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr unter der oben genannten Nummer erreichbar. Es besteht dann die Möglichkeit, sich für eine Fahrt anzumelden. Die Fahrten mit dem City-Mobil finden immer dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz, von wo aus die Banken, Apotheke und auch die Stadtverwaltung erreichbar sind. Die Fahrtteilnehmer werden am oder in der Nähe ihres Wohnortes abgeholt. Nähere Einzelheiten können bei der telefonischen Kontaktaufnahme besprochen werden.
 

Arbeitskreis Tourismus startet am Donnerstag ins Jahr 2018

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass sich in Münzenberg der Arbeitskreis Tourismus gegründet hat. Seit dem hat sich schon einiges bewegt. Auch wenn noch viel zu tun bleibt.

Beim ersten Treffen in Januar 2017 wurden Kernthemen herausgearbeitet, mit denen sich der Arbeitskreis und damit auch die Tourismusbeauftragte der Stadt, Katharina Rüd, beschäftigen sollen. Ein zentrales Thema war der Zustand des Münzenberger Bahnhofs und die Zusammenarbeit mit dem Verein Eisenbahnfreunde Wetterau. Im Hintergrund ist seit diesem Termin viel passiert. Bereits zur nächsten Fahrzeit, die im April startet, soll ein Teil des Bahnhofsgeländes umgestaltet werden, damit Besucher in Münzenberg freundlicher empfangen werden.

Weiterhin wurden im Januar 2017 diese Themen herausgearbeitet: Schaffung und Erweiterung von Führungs- und Exkursionsangebote,  Verschönerung der Stadt, Erstellung von Informationsmaterialien, Nutzung des Lutherwegs, Gestaltung von Rad- und Wanderwegen, Überarbeitung der Infrastruktur: Beschilderung, Parkplätze etc.. An allen Themen wurde bzw. wird aktuell gearbeitet. So wurde zum Beispiel eine Wanderung auf dem Lutherweg durchgeführt und Stempelstellen für die Pilger-Wanderer eingerichtet, eine Facebookseite zur Informationsverbreitung erstellt und durch die Landfrauen Münzenberg und Ober-Hörgern sowie den Frauenkreis Trais für die Verschönerung der Stadt gesorgt. Um Münzenberg vermehrt zu präsentieren, haben sich ehrenamtliche Botschafter gefunden, die an acht Terminen im Jahr die Touristinformation am Glauberg besetzen und dort für einen Besuch der Stadt Münzenberg werben.

Darüber hinaus hat die Stadt 2017 kulturelle Veranstaltungen unterstützt und es wurden für 2018 gemeinsam mit den Arbeitskreisteilnehmern neue Formate entwickelt. So finden im Februar und März in Gambach erstmals Kochkurse der Münzenberger Tafelrunde mit Reiner Neidhart statt und für den 19.08.18 ist ein Konzert mit Mitgliedern der Neuen Philharmonie Frankfurt im Gambacher Wald geplant. Außerdem spielt die Geschichte der „Hexe“ Ratz Katrein eine große Rolle im Jahr 2018. In der zweiten Jahreshälfte wird es dazu zwei Themenwanderungen in und um Gambach geben.  

Das alles stimmt die Tourismusbeauftragte, Katharina Rüd, sehr positiv: „Es hat sich im vergangen Jahr sehr viel bewegt und es ist noch mehr in Bewegung. Es freut mich sehr, durch den Arbeitskreis so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger an meiner Seite zu haben. Auf dieser Basis kann der Tourismus in der Stadt Münzenberg strukturiert auf- und gezielt ausgebaut werden. Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich freue mich auf ein gemeinsames Arbeiten in 2018.“

Um Aktivitäten im Jahr 2018 durchzusprechen und darüber hinaus zu planen trifft sich der Arbeitskreis Tourismus am Donnerstag, 25.01.18 in der Stadtverwaltung Münzenberg. Interessierte sind zu dem Treffen herzlich eingeladen. Weitere Treffen finden am Mittwoch 18.04.18, Dienstag 14.08.18, und Montag 29.10.18 jeweils um 19 Uhr statt. Der Ort wird kurzfristig bekannt gegeben.
 

Magistrat kämpft weiter gegen Windkraft

In der letzten Sitzung des Magistrats der Stadt Münzenberg herrschte Einigkeit darüber, weiter gegen die 4 Windkraftanlagen der NWind GmbH in Wölfersheim/Wohnbach Position zu beziehen.

Stellungnahmen der Stadt Münzenberg, unterstützt durch den Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg, unter Berufung auf den Denkmalschutz sowie ein umfangreiches Gutachten der Natur- und Vogelschutzgruppe Münzenberg, das Vorkommen von besonders schützenswerten Tierarten betreffend, hatten dazu geführt, dass das Regierungspräsidium Darmstadt im Mai des vergangenen Jahres der Firma NWind GmbH einen Ablehnungsbescheid erteilte. Daraufhin herrschte zunächst große Erleichterung in der Stadt Münzenberg und in der Umgebung, die Gefahr schien gebannt.

Im Rahmen des nun rechtsanhängigen Klageverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Gießen, versucht die NWind GmbH allerdings, diesen Bescheid anzufechten. Zwar dürfte das Regierungspräsidium Darmstadt mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten den Ablehnungsbescheid bestmöglich verteidigen, der Magistrat war jedoch einstimmig der Meinung, dass es das falsche Signal wäre, wenn sich die Stadt Münzenberg nicht weiter an diesem Verfahren beteiligt und sich gegen die geplanten Windkraftanlagen engagiert. „Nur ein gemeinsames Vorgehen, nicht nur von Seiten des Regierungspräsidiums, sondern darüber hinaus von den umliegenden, betroffenen Kommunen, kann dem Verwaltungsgericht in Gießen klar machen, dass das beantragte Vorhaben grundsätzlich abgelehnt wird“, führt Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer aus.

Die Stadt Münzenberg stellt daher einen Antrag auf Beiladung, um auf diesem Weg auf das Verwaltungsstreitverfahren einwirken zu können und damit den bisher erzielten Erfolg bestmöglich zu verteidigen.

Nicht zuletzt das Engagement des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg mit seinen Theateraufführungen auf der Burg und den historischen Stadtführungen hat dazu geführt, dass das „Wetterauer Tintenfaß“ und die historisch geprägten Stadtkerne weit über den Wetteraukreis hinaus bekannt geworden sind.

Die Burg Münzenberg ist in eine Landschaft eingebettet, die einmalig ist und die die Menschen seit vielen Jahrhunderten geprägt hat. Die Region ist rund um die Burg seit Jahrhunderten nahezu unverändert. Die Sicht auf die Burg ist nicht nur aus der Nähe faszinierend, sondern auch von weitem bietet sie eine beeindruckende Ansicht. Eine Ansicht, die durch den Bau von Windrädern ohne Not unwiderruflich und für Generationen zerstört werden würde, noch dazu in einer Region, die unter anderem wegen des angrenzenden Limes als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist. Dieser somit dokumentierte außergewöhnliche, universelle Wert wird zerstört und ad absurdum geführt.

 

Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ startet

Nachdem in der letzten Stadtverordnetenversammlung des alten Jahres nach eingehender Diskussion der einstimmige Beschluss gefasst wurde, die Nachbarschaftshilfe-Initiative der Stadt Münzenberg „Bürger helfen Bürgern“ zu starten, trafen sich am Mittwoch vergangener Woche alle ehrenamtlichen Helfer, um das vorgelegte Konzept mit Leben zu füllen.

Die Zahl der Freiwilligen, die bereit sind, sich zu engagieren und anderen Menschen einen Teil ihrer Zeit zu schenken, ist mittlerweile auf zehn Personen angewachsen. Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer freute sich immens über die große Zahl der Anwesenden und im Handumdrehen war der Dienstplan mit Namen gefüllt.

Der Bürodienst, an dem die ehrenamtlichen Helfer am Telefon (Stadtverwaltung Münzenberg: 06033-9603-0) erreichbar sein werden, findet montags, mittwochs und freitags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Hier besteht dann die Möglichkeit, sich für eine der beiden pro Woche angebotenen Fahrten anzumelden.

Die Fahrten mit dem City-Mobil werden dann dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr stattfinden. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz.

Das Nachbarschaftshilfe-Projekt der Stadt Münzenberg ist in der zunächst auf einen einjährigen Probebetrieb begrenzt. In dieser Zeit soll geprüft werden, wie groß der Bedarf tatsächlich ist und ob das Projekt in der Stadt Münzenberg wirklich benötigt wird. Des Weiteren soll der Magistrat nach 9 Monaten Laufzeit den Stadtverordneten einen Sachstandsbericht vorlegen.

 

Bürgerhaus Gambach vorerst geschlossen!

Der Magistrat der Stadt Münzenberg informiert, dass bis zum heutigen Tag keine neuen Pächter für die Bürgerstube im Bürgerhaus Gambach gewonnen werden konnten. Die Verwaltung und der Magistrat haben sich ausgiebig mit der Problematik in den letzten Wochen auseinander gesetzt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass das komplette Bürgerhaus einschließlich der Kegelbahnen für das I. Quartal 2018 aus energetischen und damit auch aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen bleibt. An dieser Stelle bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung und insbesondere die betroffenen Vereine der Stadt Münzenberg um Verständnis.

Veranstaltungen, bei denen erfahrungsgemäß mit einer großen Anzahl von Teilnehmern gerechnet werden muss, so dass nicht in andere Räumlichkeiten ausgewichen werden kann, können weiterhin im Bürgerhaus stattfinden.

Die Mitarbeiterin Stefanie Peter ist bei der Suche nach Ersatzräumen selbstverständlich gerne behilflich.
 

Weil die Heide nicht so wollte wie sie sollte...

...waren immer wieder umfangreiche Pflegemaßnahmen an dem Kreisel Brückfeldstraße/Schulstraße nötig. Der ehemalige Bauhofleiter der Stadt Münzenberg, Willi Beppler-Alt, ergriff daraufhin die Initiative und regte bei der für die Gestaltung zuständigen Gartenbaufirma an, dass sie die Fläche neu gestalten und so als Werbefläche für ihr Unternehmen nutzen könnte. Dieser Vorschlag wurde aufgegriffen und schließlich Anfang Dezember von der Peter Spormann GmbH in die Tat umgesetzt. Die drei zur Verfügung stehenden Felder wurden thematisch besetzt:

Kommt man „nach Hause“ wird man von einem alten Handpflug begrüßt, der deutlich machen soll, dass das jetzige Baugebiet früher eine Ackerkulturlandschaft war und durch die landwirtschaftliche Bearbeitung einst die Ernährung der Bevölkerung sicherstellte. Die ehemalige Leiterin des Kindergartens „Taubenhaus“, Ruth Schrader, stellte hierfür den alten Handpflug zur Verfügung, der bisher als Dekoration ihren Garten zierte.

In Fahrtrichtung weist das folgende Feld auf die in der Gemarkung Gambach vorkommenden Rohstoffe, Basalt und Sand hin. Dankenswerterweise wurde das Kies-Sandgemisch von den Quarzwerken Gambach kostenlos zur Verfügung gestellt. Insbesondere sticht hier der große Sandstein in Form eines Fisches ins Auge, der, schaut man genauer hin, zu grinsen scheint.

Die Idee für das Arrangement des letzten Feldes schließlich wurde im Gespräch mit dem Heimatforscher Hagen Vetter entwickelt. Das angelegte eierförmige Rondell symbolisiert die historische Altstadt Gambachs, das „Gambacher Ei“, und soll durch rot blühende Pflanzen auf die häufigen Feuersbrünste, die den Ortskern in den vergangenen Jahrhunderten heimsuchten, verweisen.

Gekrönt wird die gesamte Anlage derzeit von einem wunderschönen Weihnachtsbaum, der alle Passanten auf die kommende Weihnachtszeit einstimmt. In diesem Sinne freut sich die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer sehr über das gelungene Weihnachtsgeschenk an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münzenberg und bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten und besonders bei Peter Spormann senior, dessen fachliches Know-how das Fundament für die schöne Gestaltung gelegt hat.

 

Sachstand Buswendeschleife

Der Ausbau des Kastanienplatzes zu einer Buswendeschleife wird aktuell nicht von der Stadt Münzenberg weiter verfolgt. Wie die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer einem interessierten Bürger auf Nachfrage hin mitteilte, liegt ihre persönliche Priorität darin, an der besagten Kreuzung Falkensteinerstraße, Steinbergstraße, Steinweg und Trais-Münzenberger-Straße einen Kreisel einzurichten.

Ein Treffen mit Hessen Mobil, bei dem unter anderem diese Problematik Thema sein wird, ist so bald wie möglich vorgesehen.

 

Mischfläche – Prinzip Rücksichtnahme

 

Münzenberg, 08.09.2017 - Die neue Parkflächenmarkierung im Steinweg hat dazu geführt, dass sich viele Fußgänger irritiert fragen, wo sie denn nun laufen sollen, da manch ein Auto jetzt direkt an der Hauswand parken muss. Wir alle wurden getreu dem Leitsatz „Kind, geh auf die Seite, ein Auto kommt!“ von Kindesbeinen an so geprägt, dass wir zu unserem Schutz auf der Seite, im günstigsten Fall auf dem Bürgersteig laufen sollen und wollen. Bei einer sogenannten „Mischfläche“ ist dieses Prinzip aufgehoben. Es bedeutet, dass Fußgänger und Fahrzeuge sich den Verkehrsraum gleichermaßen teilen.

Das Ausweichen auf andere Flächen (Randbereiche – Straßenmitte) durch Fahrzeuge und Fußgänger gleichermaßen ist auf diesen Flächen das herrschende Grundprinzip. Es gibt hier keine ausgewiesenen Gehwege mehr und die vorhandene Straßenfläche darf grundsätzlich überall befahren und beparkt werden, auch bis an die Grundstücksgrenze.

Für Mischflächen eignen sich im Allgemeinen wenig befahrene Straßen, die zusätzlich verkehrsberuhigt ausgebaut sind. Insbesondere enge innerstädtische Bereiche, die noch dazu durch ihre ansprechende Optik zum Langsamfahren verleiten, sind hierfür prädestiniert. So erscheint optisch ein Teilbereich der Straße als Fahrgasse, der von einzeln fahrenden Fahrzeugen genutzt werden kann. Diese „Fahrgasse“ ist mit Absicht schmal gehalten, so dass dort aus Sicherheitsgründen langsam gefahren werden muss. Im speziellen Fall des Steinwegs nutzen insbesondere Fußgänger, die auf einen Rollator angewiesen sind, gerne die asphaltierte Straßenmitte, da es sich dort leichter gehen lässt. Da nach den geltenden verkehrsrechtlichen Ausführungen bei der Nutzung einer Mischfläche für alle Verkehrsteilnehmer die allgemeine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme gilt, ist dies mithin ihr gutes Recht und genau im Sinne eines „verkehrstechnischen Miteinanders“.

 

Erschließungsarbeiten im Baugebiet Brückfeld stehen vor dem Abschluss

Münzenberg, 24.08.2017 – Am heutigen Donnerstag wurde der Asphaltbelag für die Baustraße in der Blumenstraße im Stadtteil Gambach aufgebracht.

Damit stehen die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet kurz vor dem Abschluss. Die Freigabe der Straße ist für Anfang September geplant.

Frau Bürgermeisterin Dr. Tammer freut sich über die zügige Abwicklung der Arbeiten durch die Baufirma Hinterlang und  weist darauf hin, dass ab sofort auch Baugenehmigungen im vereinfachten Verfahren angenommen werden.

 

 

 

Markierung von Parkflächen im Münzenberger Steinweg

Münzenberg, 20.08.2017 – Zur Verbesserung der Verkehrssituation im Steinweg, Stadtteil Münzenberg, wurde das Parken in dieser Straße durch Parkflächenmarkierungen neu geregelt. Es handelt sich um eine reversible Probemarkierung, deren Wirkung nach einer Testphase von ca. 4 Monaten überprüft werden soll.

Die Markierungen wurden zur Verkehrsberuhigung auf der rechten und linken Seite der Straße angebracht. Sie wurden so platziert, dass unter Berücksichtigung von Hofeinfahrten, Kreuzungen usw. eine maximal mögliche Parkflächenzahl entsteht.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, sich in dem Probezeitraum an die vorgegebenen Markierungen zu halten, um die Zweckmäßigkeit der Maßnahme unter den vorgegebenen Umständen prüfen zu können. Sofern die Verkehrssituation es erforderlich macht, werden dann in der Folge weitere Änderungen vorgenommen.

Für Rückfragen, Anregungen, Kritik o.ä. wenden Sie sich bitte an die Straßenverkehrsbehörde, Frau Berit Heller, Tel.: 06033-9603-18 oder Herrn Janek Eckert, Tel.: 06033-9603-27.

 

Arbeitskreis Tourismus in Münzenberg ins Lebens gerufen

Münzenberg, 30.01.17 - Voll besetzt waren die Stuhlreihen am vergangenen Dienstag im Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg. Rund 40 Personen waren der Einladung von Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und der Tourismusbeauftragten Katharina Rüd zum Workshop „Tourismus in Münzenberg“ gefolgt. Gemeinsam mit der TourismusRegion Wetterau GmbH sollte an diesem Abend ein Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg ins Leben gerufen werden. „Ziel dieses Arbeitskreises soll es sein, dass die Stadt Münzenberg, ihre Bürger, Vereine, Unternehmen, Gastronomen und Gastgeber gemeinsam an der touristischen Entwicklung der Stadt arbeiten, um Münzenberg erfolgreich als Urlaubs- und Ausflugsziel vermarkten zu können.“, erläutert die Tourismusbeauftragte Katharina Rüd.

Um den Anwesenden ein Bild der aktuellen touristischen Situation, zu den Planungen und Zielen der Stadt zu geben, führte die Tourismusbeauftragte zunächst in das Thema ein. Dabei war ihr wichtig zu erwähnen, dass bereits vor ihrer Einstellung ein Tourismuskonzept erarbeitet wurde, das als Grundlage ihrer Arbeit dient. Weiterhin hob Rüd die bisherige Leistung der Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen hervor und betonte, dass die künftige Entwicklung des Tourismus in Münzenberg daran anknüpfen soll. Das gleiche gilt für die bisherigen Tätigkeiten und Ergebnisse der Tourismuskommission.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, stellte anschließend kurz ihre Organisation vor und zeigte anhand von Beispielen auf, welche touristischen Potenziale es in der Wetterau und speziell in Münzenberg gibt. Beide Rednerinnen wiesen darauf hin, dass es bei dieser Initiative darum gehe, gemeinsam etwas zu bewirken. Denn nur durch ein Miteinander könne eine Stadt wie Münzenberg ihre Ziele erreichen. „Einzelaktionen verpuffen bei der Vielzahl an Angeboten, die es im touristischen Umfeld gibt. Gelingt es uns jedoch gemeinsam Münzenberg als attraktiven Ort in der Urlaubsregion Wetterau zu positionieren, profitieren alle davon.“, sind sich Katharina Rüd und Cornelia Dörr einig.

Nach diesem Appell war es an den Workshop-Teilnehmern, sich einzubringen. Die Anwesenden wurden aufgefordert ihre Wünsche, Ideen und Vorschläge für den Tourismus in Münzenberg anzubringen. Dies geschah in Form eines World-Cafés.

Im Vorfeld waren hierfür die Themenfelder: Rund um die Münzenburg, Geologischer Garten, Lutherweg, Gastgeber, Potenziale in den Stadtteilen, Akteure vor Ort, Führungen, Veranstaltungen und kombinierte Angebote definiert und an Stellwände geheftet worden. Aus dem Gespräch ergab sich später ein weiterer Punkt: Infrastruktur – Probleme und Hürden. „Es ist sinnvoll einen Themenrahmen vorzugeben, der aber Gestaltungsspielraum lässt. Die Teilnehmer sollten ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ohne direkte die Grenzen oder Probleme zu sehen. Nur so lassen sich Ideen herauskitzeln und entwickeln.“, erläutert Cornelia Dörr das Vorgehen.

Jeder Teilnehmer konnte seine Angebote, Anmerkungen, Ideen und Vorschläge zum jeweiligen Themenblock aufschreiben und an der entsprechenden Stellwand anbringen. Dieses Angebot wurde sehr intensiv genutzt. Heraus kamen sowohl eine umfangreiche Sammlung an konkreten Vorschlägen für die touristische Entwicklung Münzenbergs, aber auch konstruktive Gespräche zwischen den Teilnehmern.

Die Bandbreite der Beiträge ist sehr groß und lässt erkennen wie viel in der Stadt getan werden kann, aber auch wie viele engagierte Menschen es gibt, die bereit sind, etwas zu tun. Die Ideen sind naturkundlicher, historischer, kultureller, aber auch organisatorischer und struktureller Art. So könnte sich daraus beispielsweise ein umfangreiches Führungsangebot für das gesamte Stadtgebiet zu verschiedenen Themenschwerpunkten entwickeln, aber auch die Stadtentwicklung könnte profitieren.

Eine detaillierte Auswertung der Themen wird in den kommenden Wochen erfolgen. Als erstes Fazit konnten Katharina Rüd und Cornelia Dörr mit nach Hause nehmen, dass das Interesse an einem Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg sehr groß ist. Die Anwesenden haben sich für die Gründung eines solchen Arbeitskreises ausgesprochen und dies auch gleich mit einem Termin für ein erstes gemeinsames Treffen besiegelt. Am Aschermittwoch, den 01.03.2017 werden die Teilnehmer zusammenkommen und dies auch direkt mit einem gemeinsamen Heringsessen verbinden. Da wird es dann auch in die konkrete Projektarbeit hinein gehen, denn gerade das Thema Lutherweg, Pilgern und Übernachten, ist brandaktuell. Aber auch Angebote für die Sommermonate gilt es jetzt zu planen und zu organisieren. „Bei so vielen engagierten Arbeitskreis-Teilnehmern, bin ich guter Dinge, dass wir schon in diesem Sommer zu den bestehenden erfolgreichen Veranstaltungen weitere attraktive Angebote schaffen können, die vielleicht den ein oder anderen Besucher mehr nach Münzenberg bringen werden.“, zeigt sich Katharina Rüd optimistisch

 

Stadt Münzenberg ist seit 01.01.2017 Mitgliedskommune der TourismusRegion Wetterau GmbH

Münzenberg, 26.01.17 - Die Burg Münzenberg war bereits im Logo der TourismusRegion Wetterau GmbH enthalten, es hat nur noch der Beitritt der Stadt zur Gesellschaft gefehlt. Das wurde nun im Rahmen des Workshops „Tourismus in Münzenberg“ am Dienstagabend nachgeholt. Nachdem die Stadtverordneten im November 2016 der Kooperation mit der „TRW“ zugestimmt hatten, unterzeichneten Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, den Kooperationsvertrag zur Entwicklung und Vermarktung tourismusspezifischer Angebote und Markenbildung. Münzenberg ist somit seit dem 01.01.2017 Kooperationspartner der TourismusRegion Wetterau GmbH.

Ziel der Zusammenarbeit ist, es den Tages- und Übernachtungstourismus in der Burgenstadt zu steigern, Kaufkraft nach Münzenberg zu holen und das Tourismusbewusstsein zu fördern. Dazu möchte die Stadt gemeinsam mit Gastgebern, Gastronomen, Vereinen und Bürgern Angebote schaffen, die der Vermarktung und Bekanntmachung der Stadt dienen. Die TourismusRegion Wetterau unterstützt dabei durch bereits bestehende Maßnahmen, wie beispielsweise Messeauftritte und die Darstellung in Printmedien.

Die Tourismusbeauftragte der Stadt, Katharina Rüd, sieht die Kooperation als wichtigen Schritt für die touristische Entwicklung der Stadt an. Gemeinsam mit anderen Kommunen der Wetterau lasse sich eine deutlich größere Reichweite erzielen, als durch Einzelaktionen. Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß sieht in der Zusammenarbeit mit der TourismusRegion Wetterau einen logischen Schritt. „Nachdem wir eine Tourismusbeauftragte eingestellt haben, müssen wir alles unternehmen, damit ihre Arbeit auch Früchte tragen kann. Eine Reichweite, wie sie die TourismusRegion Wetterau GmbH hat, ist von uns alleine nicht zu bewerkstelligen.“

Ab sofort wird Münzenberg nun in der ganzen RheinMain Region und noch deutlich darüber hinaus mit vermarktet werden. „Jetzt ist es an uns und den Bürgern, gemeinsam Angebote zu schaffen, die auch erfolgreich vermarktet werden können. Dazu wird es den Arbeitskreis Tourismus geben, der bestehende Angebote weiterentwickeln und neue Angebote schaffen möchte.“, erklärt Katharina Rüd. Vorrangig sind im ersten Schritt spezielle Angebote für Pilger auf dem Lutherweg, aber auch ein verbessertes Angebot an historischen, kulturellen und naturkundlichen Führungen im gesamten Stadtgebiet geplant. Außerdem werden Kombiangebote mit Gastgebern und Gastronomen angestrebt.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH ist froh, dass Münzenberg nicht mehr länger nur Bestandteil des Logos, sondern nun auch Mitglied der Gemeinschaft ist. Auch sie sieht in der Burgenstadt viel touristisches Potential, das nun lokalisiert, entwickelt und gefördert werden muss.

Erste Schritte zur touristischen Entwicklung der Stadt wurden in den vergangenen Monaten bereits getan. Ein Gastgeberverzeichnis ist derzeit im Entstehen und auch ein Imageflyer mit allen Sehenswürdigkeiten ist in Vorbereitung. Diese werden dann bald im touristischen Netzwerk der Wetterau erhältlich sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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