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Grüne Sportplätze trotz Trockenheit: Bewässerung hat Gründe

Nicht bewässerte Rasenflächen befinden sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit in einem natürlichen „Sommerschlaf“. Die vertrocknete Optik ist eine typische Stressreaktion, bei der die Wurzeln im Boden aber intakt bleiben. Dürre Halme und braune Flächen - so sieht es aktuell in den meisten privaten Gärten im gesamten Stadtgebiet aus. „Das ist ein unschlagbarer Beweis, dass die Bürgerinnen und Bürger unserem Appell gefolgt sind, und schonend mit der wertvollen Ressource Trinkwasser umgehen. Dafür danke ich allen“, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer.
Leuchtend grün präsentieren sich derzeit nur die Rasensportflächen in allen vier Stadtteilen. So mancher Münzenberger stellt daher sich die Frage "Warum soll ich Wasser sparen müssen, während anderswo diese kostbare Ressource vergeudet wird?" Aus Sicht der Stadtverwaltung ist das kein Widerspruch, sondern dient der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden. Eine Rasensportfläche, die bei langer Trockenheit nicht bewässert wird, gehe kaputt, was im Anschluss mit hohen Kosten für die Neu-Anlage verbunden wäre, informiert die Stadt. Das Bewässern und die Kosten fürs Wasser übernehmen die Vereine.
Die Trinkwasserversorgung ist gegenwärtig nicht gefährdet. Als lokaler Wasserversorger bittet die Stadt Münzenberg jedoch weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser sparsam umzugehen und beispielsweise auf die Gartenbewässerung, insbesondere das Bewässern von PRIVATEN Rasenflächen oder das Be- und Nachfüllen von Schwimmbecken zu verzichten.

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