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IKZ: Rockenberg und Münzenberg gemeinsam stark
Die Bürgermeisterinnen Dr. Isabell Tammer (Münzenberg) und Olga Schneider (Rockenberg) sind von den Vorteilen einer vertieften Zusammenarbeit beider Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) überzeugt. Carmen Möller (Komprax Result) begleitet beide Kommunen bei der Umsetzung der IKZ (von links nach rechts).
Kleine Kommunen wie Rockenberg und Münzenberg stehen vor großen Herausforderungen: Da sind zunehmend komplexere Anforderungen beispielsweise im Bereich der Finanzverwaltung oder im Bauwesen einerseits sowie andererseits Fachkräftemangel und der Wegfall von vielen Mitarbeitenden durch den Eintritt in den Ruhestand. Münzenberg und Rockenberg haben daher frühzeitig begonnen, gemeinsam gegenzusteuern und setzen auf die vom Land Hessen begrüßte und geförderte „Interkommunale Zusammenarbeit“ (IKZ). „Die IKZ macht vor allem bei uns kleinen Kommunen Sinn. Dadurch bündeln wir unsere begrenzten Ressourcen, sparen Kosten und sichern unsere Handlungsfähigkeit auch angesichts des demografischen Wandels“, erläutern die beiden Bürgermeisterinnen Olga Schneider (Rockenberg) und Dr. Isabell Tammer (Münzenberg).
Die vertiefte IKZ zwischen den beiden Nachbarkommunen ist längst kein bloßes Papierprojekt mehr – sie ist der Motor für die Zukunftsfähigkeit. Leuchtturmprojekte wie der gemeinsame Standesamtsbezirk oder die Bündelung von Aktivitäten der beiden Bauhöfe konnten die beiden Bürgermeisterinnen Tammer und Schneider mit ihren Teams bereits erfolgreich umsetzen.
Auf Basis einer durchgeführten Machbarkeitsstudie zur IKZ sind weitere gemeinsame Projekte bereits in Planung. So folgen in diesem Jahr die gemeinsamen gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Spielplatzkontrollen. Außerdem ist eine gemeinsame Ausbildung von Verwaltungspersonal ab 2027 vorgesehen. Weitere Schritte in der IKZ wie die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz und im Ordnungsrecht sind bereits in der Planung. Beiden Bürgermeisterinnen ist eines besonders wichtig: „Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen: Bei uns wird nicht nur verwaltet, hier wird Zukunft gestaltet.“ Damit beweisen beide Kommunen, dass „Nachbarschaftshilfe“ im 21. Jahrhundert genau so aussieht: professionell, effizient und bürgernah.
„Wir warten nicht ab, sondern packen die Herausforderungen gemeinsam an“, heißt es aus den Rathäusern. Der Fokus liegt dabei immer auf dem praktischen Nutzen. Von der engen Verzahnung profitieren beide Seiten. Auch die politisch Verantwortlichen befürworten den weiteren Ausbau der IKZ zwischen Rockenberg und Münzenberg. Die Zusammenarbeit zwischen Rockenberg und Münzenberg zeigt eindrucksvoll: Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe, bei der die Eigenständigkeit der Gemeinden gewahrt bleibt, während man in zentralen Aufgabenfeldern erfolgreich zusammenarbeitet. Die IKZ sichert den Bürgerinnen und Bürgern langfristig die Zukunft beider Kommunen als lebens- und liebenswerte Heimat in der nördlichen Wetterau.