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Freundeskreis steht für herausragendes Bürgerengagement: Techniksanierung durch Spende unterstützt
Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer (2.v.re) dankte dem Vorstand des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg um den 1. Vorsitzenden Uwe Müller (3.v.li) für die jüngste Spende, die mithalf, die Technik des Kulturhauses Alte Synagoge auf den neuesten Stand zu bringen. Von links: Michael Hock, Stefanie Schöddert und Ulrich Pfeifer.
Restlos veraltete Technik erschwerte zunehmend die Durchführung von Veranstaltungen im Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg. Seit der Einweihung der sanierten Alten Synagoge vor inzwischen 25 Jahren hat sich gerade im Bereich Technik und Digitalisierung viel getan.
Damit dieses Kleinod für Veranstaltungen technisch wieder auf den aktuellen Stand kommt, hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, Gelder für deren Sanierung zur Verfügung zu stellen. Der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg beteiligte sich an der Technik-Sanierung mit einer Spende in Höhe von 1566,47 €, die der Vorstand im Rahmen der letzten Vorstandssitzung an die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer übergab. Die Münzenberger Rathauschefin bedankte sich sehr herzlich für die erneute Zuwendung durch den Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg. „Ohne den Freundeskreis sähe Vieles in Münzenberg anders aus“, so Dr. Isabell Tammer. „Wir sind sehr dankbar und erfreut darüber, dass sich der Freundeskreis seit inzwischen 30 Jahren so engagiert und tatkräftig für Münzenberg einsetzt“.
Das Kulturhaus Alte Synagoge insgesamt ist ein herausragendes Beispiel für den immensen Einsatz des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg. Im Jahr 2005 hatte der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg e. V. der Stadt Münzenberg ein Nutzungskonzept für die Sanierung der ehemaligen Synagoge im Stadtteil Münzenberg vorgelegt, das die zuständigen Gremien für gut befanden. Dieses Konzept bildete die Grundlage für die Konversion des zu dieser Zeit als Feuerwehrgerätehaus genutzten Gebäudes zum heutigen Kulturhaus Alte Synagoge. Für den Umbau stellte der Freundeskreis 52.500 € zur Verfügung und versprach gleichzeitig, das Haus nach seiner Fertigstellung mit hochwertigen Kulturveranstaltungen zu nutzen und es auch zu betreuen. Mittlerweile sind kontinuierlich weitere Gelder des Vereins geflossen, sodass sich die als Anschubfinanzierung gedachte Summe bis heute weit mehr als verdoppelt hat. „Das ist alles andere als selbstverständlich. Die Aktivitäten des Freundeskreises sind ein eindrucksvolles Beispiel für Bürgerengagement und was daraus entstehen kann“, so Dr. Isabell Tammer.